Gedanken zur Ukraine – ein Song über das Fremdgehen



Gedanken zur Ukraine – ein Song über das Fremdgehen


Mir kommt es langsam so vor, als wenn die gesamte Ukraine sich nur noch wie die billigste Straßennutte an die umher streunenden Freier verscherbeln wollte. Dabei scheinen sich die einen unbedingt nur von den Amerikanern und der EU – die anderen dagegen genauso unbedingt ausschließlich von den Russen ficken lassen zu wollen.

Alle beschwören aber gleichzeitig, dass die Ukraine IHRE Heimat ist und deshalb allein IHNEN gehörte. Kann ja sein, aber WARUM verkaufen sie sich dann und ihre Heimat gleich mit dazu…
Mich erinnern die Vorfälle irgendwie an die Nelkenrevolution in Portugal 1974 – aber auch an den fast 100 Jahre alten Blues von Leadbelly („Where did you sleep last night“ – zu hören auf YouTube).
Hauptthema in beiden Fällen: Die Untreue, die immer zu Verrat und Betrug, und schließlich zum Scheitern, zur Niederlage und zur Verzweiflung – bis hin zum Tod für alle Menschen führt, die ihre Treue bewahrt hatten.
Zur Erinnerung an das große Lied der portugiesischen Revolution (Grandola Vila Morena von Zeca Afonso – zu hören auf YouTube) und als Warnung für alle Ukrainer, denen es nur um Frieden, Freiheit und die Treue zu ihrer Heimat geht – falls es die überhaupt gibt… - habe ich deshalb zusammen mit meinen Freunden Jens Saleh (double bass) und Frank Winkelmann (drums) von den „AristoRats“ ein kleines Lied aufgenommen, das vielleicht zu einer größeren Vorsicht und besseren Wahrheitsfindung vor Ort beitragen kann.
Hier findet Ihr den Song auf YouTube:


Und hier den Text als PDF:
Ukraine, Ukraine – pdf

Berlin, 13.03.14
Franz de Bÿl

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